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Unterrichtseinheit „Streiten will gelernt sein"

In der, mit dem Mediationsprojekt entwickelten, Unterrichtseinheit „Streiten will gelernt sein“ im 7. Jahrgang im Fach Ethik wird die Wahrnehmung der eigenen Gefühle und die Wahrnehmung des Umganges mit Streit geschult. Wenn ich mich selbst gut wahrnehme, kann ich besser meine Umwelt und andere Menschen wahrnehmen. Mit Ich-Botschaften wird geübt die eigenen Interessen zu vertreten und dem Gegenüber Botschaften ohne Schuldzuweisung zu senden.


Eingebettet in diese Unterrichtsreihe finden in der Zusammenarbeit mit dem Präventionsteam des Abschnitts 45 der Berliner Polizei Veranstaltungen zum Thema „Gewalt" statt. Die Schülerinnen und Schüler thematisieren den Begriff „Gewalt" und beschäftigen sich anhand von Filmen mit Empathie, Mobbing und Eskalation.


Bei der Auswertung von Rollenspielen erarbeiten sie eine Prinzipienkette mit dem Ziel sich vor Gewalt und gefährlichen Situationen zu schützen. Die Klassenpaten aus dem Mediationsprojekt nehmen an diesen Veranstaltungen in „ihrer" 7. Klasse teil. Am Ende dieser Unterrichtseinheit suchen die Mediatoren ihre Patenklassen erneut auf und stellen das Mediationsprojekt an der Schule und ihre eigene Arbeit vor. Sie erarbeiten mit der Klasse, was Mediation bedeutet und welche Voraussetzungen man mitbringen muss um sich als Mediator an der Schule ausbilden zu lassen. Die Paten übernehmen die Organisation der Wahl der Kandidaten für die Mediationsgrundausbildung.